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Daniel Ricciardo: Max Verstappen sollte in der F1 mehr auf andere hören

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo meint, sein Teamkollege Max Verstappen würde gut daran tun, etwas mehr auf das zu hören, was die etablierten Formel-1-Fahrer sagen.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing; Helmut Markko, Motorsportberater, Red Bull Racing
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing; Christian Horner, Red Bull Racing, Teamchef
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Ricciardo glaubt, dass auch 1 Jahr nach Verstappens Wechsel zu Red Bull Racing und seinem 1. Sieg in der Formel 1 beim Grand Prix von Spanien, eine Schwäche des Niederländers seine jugendliche Unabhängigkeit sei.

Trotzdem ist er davon überzeugt, dass Verstappen im Laufe der Zeit lernen wird, diese Schwächen abzulegen. Der Niederländer war verantwortlich dafür, dass die FIA im vergangenen Jahr neue Regeln bezüglich Richtungswechsel beim Bremsen einführte.

In einem Interview mit Motorsport.com über seine 10 Jahre in der Red-Bull-Familie sagte Ricciardo auf die Frage nach Verstappens Stärken und Schwächen: "Als Stärke würde ich seine Entschlossenheit bezeichnen. Er ist offensichtlich fest entschlossen, das Auto bis ans Limit zu bringen und das ist natürlich gut."

"Eine Schwäche ist sein Alter, würde ich sagen. Aber nicht sein Alter im Sport. Er ist seit langer Zeit im Rennsport, daher ist es nicht unbedingt das. Ich denke aber, wahrscheinlich einfach im Leben. Vielleicht sollte einfach etwas von älteren Leuten annehmen – wie letztes Jahr, als er beim Bremsen einiges gemacht hat."

"Viele der älteren Fahrer würden sagen: 'Schau, wir glauben nicht, dass das richtig ist', oder so etwas. Und Max sagt dann so etwas wie 'ich weiß, was ich tue'. Es ist eine Stärke, dass er eigenständig ist, aber vielleicht auch eine Schwäche..."

"Das kommt aber mit der Zeit und dann wird er vielleicht auch Ratschläge von älteren Jungs annehmen."

Seine eigene Partnerschaft mit Verstappen würde aber gut funktionieren, betonte der Australier, da sich beide gegenseitig antreiben würden und die Abstimmung der Autos mittlerweile sogar sehr ähnlich sei.

"Ich versuche immer, von anderen zu lernen", sagte Ricciardo über die Arbeit mit Verstappen. "Ich denke, da Rennfahren so ein technischer Sport ist, gibt es immer verschiedene Dinge, die man machen kann. Eine andere Technik oder was auch immer, eine Art, das Auto abzustimmen."

"Ich kann ehrlich nicht sagen, dass es ein Gebiet gibt, auf dem ich sage: 'Das habe ich von Max gelernt.' Wenn es bei der Technik oder beim Bremsen ist, dann denke ich, man lernt diese Dinge unterbewusst."

"Da wir beide sehr motiviert und entschlossen sind zu gewinnen, treiben wir uns ständig gegenseitig an. Unsere Ingenieure versuchen aber auch, die Autos zu ändern."

"Letztes Jahr vielleicht einige Dinge bei der Abstimmung. Ich denke, ich fing mit verschiedenen Abstimmungen an. Und dann hat sich alles irgendwie angenähert."

"Möglicherweise habe ich also einige Sachen gemacht, von denen ich dachte, dass sie nicht funktionieren würden und er auch. So kann man vielleicht anfangen, einiges zu lernen."

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